Ein neues Kapitel in meiner IT-Laufbahn

Jaja, ich weiß: Das ist eine sehr hoch gegriffene Überschrift, erst recht dafür, dass ich jetzt seit über einem Jahr keinen neuen Beitrag geschrieben habe. Aber ich wollte auch mal was bedeutungsvoll klingendes Schreiben, ok?!
Aber zum eigentlichen Thema:

Ich habe heute meine Kündigung bei meinem jetzigen Arbeitgeber eingereicht. Arbeiten muss ich hier jetzt noch bis Ende März.Eigentlich wäre es noch bis zum 31. April gewesen, jedoch ist mein Chef ein echt netter Mensch und hat gesagt, da ich zum einen nicht mehr so viel erledigen kann, und wir uns noch in der ersten Hälfte des Monats befinden, dass es auch in Ordnung ist die Kündigungsfrist ein wenig zu verkürzen.

Wie einige ja wissen arbeite ich gerade bei einem Managed Service Provider (MSP) und Commercial Internet EXchange (CIX). Hier habe ich als Werkstudent an einigen kleineren und teilweise auch etwas größeren Projekten gearbeitet. Betreut wurde ich dabei von meinem Freund und Kollegen Mario. Er war dafür zuständig, dass der Mist, den ich baue, nicht Überhand nimmt, und dass ich auch immer was zu tun hatte, bzw. hat er mir Ideen und Projekte zugeworfen, die ich mir mal anschauen sollte.
Mit ihm war ich auch für das Netzwerk eines Kunden im Harzvorland zuständig. Wir haben dort alles von vorn bis hinten neu aufgezogen. Angefangen mit neuen Netzen, über neue Hardware bis hin zu komplett neuen Verkabelungen. Das war ein Spaß, sage ich euch, aber ich habe hierbei viel gelernt. Gerade auch was die Grundlagen des “Netzwerkens” sind, und auch wie man verschiedene Konfigurationen beurteilen und aufbauen kann.

Ich war aber nicht nur außerhalb unterwegs, auch habe ich zu Teilen unsere VMware Lösung im Büro und im Rechenzentrum verwaltet. Nichts sonderlich aufregendes, nur das Übliche, wie neue VMs erstellen und alte löschen, mal hier was an der Konfiguration ändern, mal da die virtuellen Switches neu routen. Das einzige Größere hierbei war gleich in meinen ersten 3 Monaten hier in der Firma: Ich durfte von dem alten ESXi 5.5 auf das neue 6.5. Und meine Güte war ich da aufgeregt. War schließlich ein Produktivsystem.

Wie oben bereits angesprochen wurde mir aber auch des Öfteren von Mario aufgetragen mir einfach mal neue Sachen anzuschauen und zu schauen, ob man dafür bei uns in der Firma einen Platz finden kann. Also habe ich mir während meiner Zeit hier z. B. Docker, Prometheus & Grafana und Zammand angeschaut und auch teilweise intensiver. Das hat in mir auch den Drang ausgelöst auch privat mir immer wieder neue Projekte zu suchen, und zu schauen wie man diese verwenden und in Bestehendes einbinden kann. Ich bin dementsprechend auch echt dankbar, dass ich diese Spielereimöglichkeiten hatte, da ich zuversichtlich bin das mir die Erfahrungen in der Zukunft was bringen werden.

Zu meinem neuen Arbeitgeber und meiner neuen Stelle kann ich noch nicht allzu viel sagen (duh…), bis auf, dass ich zweigeteilt arbeiten werde: Auf der einen Seite werde ich als zweiter Mann und Redundanz im Bereich der VMware Administration und Wartung beschäftigt sein, und auf der Anderen soll ich als Redundanz für CheckMK zur Prozessüberwachung und als Administrator für das Service Management Tool eingesetzt werden. Bei der Probearbeit vor einigen Tagen haben mir beide Themengebiete gut gefallen. Die Arbeit mit CheckMK ist eine recht einfache, aber auch recht friemelige Arbeit, und ich glaube das ich damit eine menge Spaß haben werde. Mit VMware kenne ich mich ja bereits ein wenig aus, und da ich es mag auch mal im Rechenzentrum zu sein, was diese Arbeit auch mit sich bringt, bin ich auch hier zuversichtlich, dass mir die neue Arbeit gefallen wird.